E-world 2026: Digitalisierung, Versorgungssicherheit und Wasserstoff im Fokus (15.02.2026)

E-world25_MessegeschehenAuf der E-world energy & water vom 10. Bis 12. Februar in Essen wurde deutlich, wie stark sich die Energiewirtschaft im Transformationsmodus befindet. Mit Rekordbeteiligung bei Ausstellern (>1100) und Fachbesuchern (>37.000) unterstrich die Leitmesse ihre Rolle als zentrale Plattform für Strategie, Innovation und Marktdialog.

Inhaltlich dominierten vor allem Digitalisierung und Künstliche Intelligenz die Diskussionen. KI-basierte Anwendungen zur Netzsteuerung, Lastprognose und Prozessautomatisierung gelten zunehmend als Schlüssel, um volatile Einspeisung aus erneuerbaren Energien effizient zu integrieren und operative Kosten zu senken. Viele Unternehmen präsentierten praxisnahe Lösungen für datengetriebene Geschäftsmodelle und resiliente Energiesysteme.

Ein weiteres Kernthema war die Versorgungssicherheit. Smarte Netzinfrastruktur, Flexibilitätsoptionen und optimiertes Energiemanagement wurden als essenziell bewertet, um steigende Anforderungen durch Elektrifizierung und Dekarbonisierung zu bewältigen. Erdgas wurde dabei weiterhin als Übergangstechnologie eingeordnet, während Wasserstoff langfristig eine tragende Rolle spielen soll.

Gleichzeitig wurde klar: Der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft hängt weniger an der Technik als an regulatorischer Planungssicherheit und tragfähigen Geschäftsmodellen. Branchenvertreter forderten verlässliche Rahmenbedingungen, um Investitionen zu beschleunigen.

 Bild: E-world25_Messegeschehen

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