Die Rohölpreise zeigten sich in der vergangenen Woche leicht schwach bzw. insgesamt gesehen mit einer Seitwärtsbewegung mit temporären Schwankungen. Einzelne Handelstage waren geprägt von kleineren Auf- und Abwärtsbewegungen, ohne klare Trendfortsetzung nach oben oder unten, da die Kursbewegung der letzten Woche von mehreren sich zum Teil gegenläufig wirkenden Faktoren beeinflusst wurden. Der Anstieg der US-Lagerbestände und anhaltende Zeichen eines globalen Angebotsüberschusses sorgten für Druck auf die Preise. Produktionseinschränkungen oder Unterbrechungen – wie etwa die zeitlich begrenzte Stilllegung von Förderanlagen in Kasachstan – hatten kurzfristig preistreibende Effekte, konnten den negativen Trend jedoch nicht nachhaltig umkehren. Die reduzierte Wahrscheinlichkeit eines militärischen Eingreifens im Iran führte zu einer Verringerung des geopolitischen Risikoaufschlags und damit zu dämpfenden Effekten auf die Ölpreise. Drohnenangriffe im Schwarzen Meer und logistische Engpässe zeigten zwar kurzfristig Angebotseffekte, fanden aber am Gesamtmarkt kaum nachhaltigen Einfluss.

| Bereich | Schlusskurs21.01.2026 | Schlusskurs22.01.2026 | Startkurs heute23.01.2026 | Veränderungzum Vortag | Tendenz23.01.2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| Heizölpreis(Euro/100L) 3.000L. Standardqualität | 98,54 | 95,75 | 94,15 | -1,7 % | ![]() |
| Rohölsorte Brent(US-Dollar/Barrel) | 64,96 | 64,45 | 64,58 | 0,2 % | ![]() |
| Wechselkurs(Euro/US-Dollar) | 1,1713 | 1,1737 | 1,1751 | 0,1 % | ![]() |



